Die ehrliche Fassung ist nützlicher als ein Slogan, also hier vollständig: was Keepr nicht tut, und was es tut.
Was Keepr nicht tut#
- Keine Werbung, in keinem Tarif, für niemanden, den du einlädst.
- Kein Werbetracking. Es wird kein Profil über dich für Anzeigen-Targeting gebaut, und nichts folgt dir über andere Websites.
- Kein Verkauf deiner Daten. Keepr wird durch Speicher-Abos bezahlt. Es gibt kein Werbegeschäft, das deine Daten füttern könnten.
- Kein KI-Training mit deinen Fotos. Die Modelle, die Keepr betreibt, sind vortrainiert; nichts, was du hochlädst, wird zu ihrer Verbesserung genutzt.
- Keine Gesichtserkennung. Keepr identifiziert keine Personen auf Fotos.
Was Keepr aufzeichnet#
Anonyme Nutzungsereignisse. Dinge wie „ein Upload wurde wiederholt", „dieser Bildschirm zeigte einen Fehler", „ein leeres Ergebnis erschien". So finden wir heraus, dass etwas für echte Menschen kaputt oder verwirrend ist, statt zu warten, bis jemand schreibt.
Drei Dinge begrenzen sie:
- Sie sind nicht mit deinem Namen oder deiner E-Mail verknüpft. Die Kontokennung wird durch einen Einweg-Fingerabdruck ersetzt, der sich nicht in dich zurückverwandeln lässt.
- Gespeichert wird nur eine feste, vorab festgelegte Liste technischer Felder. Alles, was nicht darauf steht, wird bei Ankunft verworfen, nicht später gefiltert.
- Nichts über den Inhalt deiner Fotos ist enthalten.
An welchen Tagen du aktiv warst. Damit wir erkennen, ob die App wirklich nützlich ist, und damit Erinnerungen bei jemandem aufhören, der sie offensichtlich nicht öffnet.
Deine Zeitzone. Damit ein „Foto von diesem Tag vor fünf Jahren" an deinem Morgen ankommt und nicht um drei Uhr nachts. Sie kommt aus der Einstellung deines Geräts, nicht aus deinem Standort.
Warum „kein Tracking" ein Wort mehr braucht#
Auf Marketingseiten liest man „kein Tracking" als Kurzform. Die präzise Fassung lautet kein Werbetracking — anonyme Produktanalytik gibt es, wie oben beschrieben.
Wir schreiben lieber den längeren Satz, als eine Null zu behaupten, die wir nicht haben. Eine Datenschutzseite, die übertreibt, ist weniger wert als eine, die genau ist: In dem Moment, in dem ein Leser eine Übertreibung findet, glaubt er dem Rest nicht mehr.
E-Mails und wie man sie abschaltet#
Zwei getrennte Kanäle, jeder mit eigenem Schalter:
- Lifecycle-Mails — der gelegentliche Hinweis auf etwas, das du nicht eingerichtet hast. Jede hat einen Abmeldelink.
- Erinnerungsmails — „An diesem Tag"-Inhalte. Eigene getrennte Einstellung.
Sie sind bewusst getrennt. Wer keine Hinweise zum Einrichten eines Hubs will, sollte nicht stillschweigend die Fotos von vor fünf Jahren verlieren, und umgekehrt.
Erinnerungsmails sind zudem gedeckelt: höchstens zweimal pro Woche, mit größer werdendem Abstand, damit eine Funktion, die Freude machen soll, nicht zur Last wird. Auch Benachrichtigungen halten sich von selbst zurück — bleiben mehrere ungeöffnet, pausieren sie und laufen weiter, wenn du die App das nächste Mal öffnest.
Daten herausholen oder entfernen#
Du kannst jederzeit alles exportieren, und du kannst dein Konto in der App löschen.